E-Mail des Servers
WorkOffice Pro verschickt Mails auf zwei Wegen:
| Weg | Was | Eingetragen |
|---|---|---|
| Konto des Servers | Systemmails: Passwort vergessen, Zwei-Faktor, Einladungen, Aufgaben-Erinnerungen, Bank-Freigabe, Nachrichten der Pendelakte, „Angebot angenommen“ aus dem Kundenportal, Meldungen der Archivprüfung | vom Betreiber in der .env |
| Mailserver des Betriebs | Rechnungen, Angebote, Lieferscheine, Mahnungen, Serienrechnungen an die Kunden des Betriebs | vom Betrieb unter Einstellungen → E-Mail-Versand |
Dieser Artikel behandelt das Konto des Servers.
Die Einträge
SMTP_HOST=smtp.ihrbetrieb.de
SMTP_PORT=587
SMTP_USER=buero@ihrbetrieb.de
SMTP_PASSWORD=
SMTP_SECURE=false
MAIL_FROM=buero@ihrbetrieb.de
SMTP_SECURE:truefür eine Verbindung, die von Anfang an verschlüsselt ist (üblich auf Port 465),falsefür Port 587, auf dem die Verschlüsselung nach dem Verbindungsaufbau ausgehandelt wird.MAIL_FROMmuss eine Adresse sein, unter der das Konto senden darf – sonst lehnt der Mailserver ab oder die Mail landet im Spam. In der Vorlage.env.examplesteht eine Adresse des Herstellers; auf dem eigenen Server gehört dort die eigene hin.- Danach
docker compose -p workoffice -f docker-compose.selfhost.yml up -d.
Wie die Absender heißen
Jede Systemmail trägt einen Namen nach ihrer Art, mit der Adresse aus MAIL_FROM: „WorkOffice Pro - Support“ für Passwort und Zwei-Faktor, „WorkOffice Pro - Einladung“, „WorkOffice Pro - Erinnerung“, „WorkOffice Pro - Bank“ und so weiter. Steht in MAIL_FROM ein eigener Name, etwa Bergmann Elektrotechnik <buero@ihrbetrieb.de>, gilt dieser Name für alle Systemmails – solange MAIL_MARKE leer ist.
Anpassen lässt sich das in der .env:
MAIL_MARKEersetzt „WorkOffice Pro“ vor dem Bindestrich, etwaMAIL_MARKE=Bergmann Elektrotechnikfür „Bergmann Elektrotechnik - Support“.MAIL_ABSENDER_<ART>gibt einer Art einen eigenen Namen, eine eigene Adresse oder beides – Arten:INFO,SUPPORT,EINLADUNG,ERINNERUNG,VERTRIEB,KUNDENPORTAL,STEUERBERATER,BANK,SYSTEM,PARTNER,ABRECHNUNG. Eine eigene Adresse muss das Konto als Alias kennen.
docker-compose.selfhost.yml reicht alle diese Einträge an die API weiter; nach docker compose -p workoffice -f docker-compose.selfhost.yml up -d gelten sie.
Ohne SMTP
Ist SMTP_HOST leer, verschickt der Server nichts – die Mails landen nur im Protokoll der API (docker compose … logs api). Für einen ersten Probelauf ist das bequem. Im Betrieb heißt es: „Passwort vergessen“ kommt nie an, Einladungen auch nicht.
Rechnungen der Betriebe
Jeder Betrieb kann unter Einstellungen → E-Mail-Versand seinen eigenen Mailserver eintragen; dann gehen seine Belege von seiner Adresse hinaus. Trägt er keinen ein, gehen sie auf einem Server beim Kunden über das Konto des Servers – mit dem Namen des Betriebs. Das ist der Unterschied zur Cloud, wo ohne eigenen Mailserver nichts an Kunden verschickt wird: Auf dem eigenen Server ist das Konto ohnehin das eigene.
Der Mailserver eines Betriebs muss von außen erreichbar sein und verschlüsselt sprechen; erlaubt sind die Ports 25, 465, 587 und 2525. Adressen im eigenen Netz sind gesperrt – den Mailserver gibt der Betrieb vor, und ohne diese Sperre könnte er den Server Verbindungen in das interne Netz aufbauen lassen. Die Meldung dazu:
Der Mailserver zeigt in ein internes Netz. Das ist nur beim Betrieb auf dem eigenen Server erlaubt (MAIL_INTERNE_SERVER=true).
Auf dem eigenen Server mit einem Mail-Relay im Haus schaltet MAIL_INTERNE_SERVER=true in der .env diese Sperre ab; docker-compose.selfhost.yml reicht den Eintrag an die API weiter (Vorgabe false, siehe Umgebungsvariablen). Ob Betriebe ohne eigenen Mailserver über das Konto des Servers senden, legt BETRIEB_MAIL_UEBER_SERVER ausdrücklich fest; leer gilt auf dem eigenen Server „ja“.
Belege per E-Mail empfangen
Das ist ein eigenes Thema mit eigenem Postfach (IMAP) und den Einträgen BELEGEMPFANG_ADRESSE und IMAP_*. Ohne BELEGEMPFANG_ADRESSE bleibt der Empfang abgeschaltet.