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Geldbewegungen: Einlage, Entnahme, Geldtransit

Nicht jedes Geld in der Kasse kommt aus einem Verkauf. Wechselgeld am Morgen, die Einzahlung auf die Bank, Geld aus der eigenen Tasche oder für private Zwecke – das sind Geldbewegungen. Ohne sie stimmt der Barbestand am Abend nicht.

Kein Umsatz, keine Umsatzsteuer. Eine Barausgabe des Betriebs (Material aus der Kasse bezahlt) ist dagegen keine Geldbewegung: Sie braucht Beleg, Kategorie und Vorsteuer und wird im Kassenbuch als Ausgabe gebucht.

Die vier Arten

im Kassen-Terminalim Kassenbuchwofür
Wechselgeld / Geld in die KasseGeldtransit Bank → KasseGeld aus dem Tresor oder von der Bank
Einzahlung Bank / TresorGeldtransit Kasse → BankGeld zur Bank bringen oder in den Tresor legen
Einlage (privat)Bareinlageeigenes Geld aus dem Privatvermögen in die Kasse
Entnahme (privat)PrivatentnahmeGeld für private Zwecke – nicht für Ausgaben des Betriebs

Im Kassen-Terminal

Paket und Recht: Zusatzpaket Kassen-Terminal, Recht cash:write – wie beim Verkaufen.

Im Kassen-Terminal Geldbewegung:

Geld, das ohne Verkauf in die Kasse kommt oder sie verlässt. Jede Geldbewegung wird als eigener Beleg von der TSE abgesichert und erscheint im Kassenabschluss.
  1. Was passiert? – eine der vier Arten.
  2. Betrag (€) – über 0, höchstens zwei Nachkommastellen.
  3. Text (freiwillig) – steht auf dem Eigenbeleg, z. B. „Wechselgeld“.
  4. 300,00 € in die Kasse buchen bzw. aus der Kasse buchen.

Es entsteht ein Eigenbeleg mit eigener Bonnummer (Eigenbeleg Nr. 58 – gebucht), gedruckt mit Kein Umsatz – nicht umsatzsteuerbar und einem Feld für die Unterschrift:

Drucken Sie den Eigenbeleg, unterschreiben Sie ihn und legen Sie ihn zu den Kassenunterlagen.

Eine Geldbewegung geht nur, solange kein Verkauf läuft:

Erst den laufenden Verkauf abschließen oder abbrechen.

Im Training gibt es keine Geldbewegungen. Ein Fehler wird wie jeder Bon im Kassenjournal storniert.

Beim Kassenabschluss steht jede Geldbewegung auf dem Z-Bon und geht einzeln ins zugeordnete Kassenbuch – als Bareinlage, Privatentnahme oder Geldtransit. Dort wird sie nicht noch einmal von Hand gebucht.

Im Kassenbuch

Paket und Recht: Kassenbuch (Paket Buchhaltung), Recht cash:write.

Wer ohne Kassen-Terminal arbeitet, bucht Geldbewegungen direkt im Kassenbuch: Neue Buchung, Art Bareinlage, Privatentnahme oder Geldtransit. Beim Geldtransit lässt sich das Bankkonto angeben:

Gegenkonto Geldtransit (1360/1460); die Bankseite kommt über den Kontoauszug.

Die Abbuchung bzw. Gutschrift auf dem Bankkonto erscheint also später unter Bank – dort gehört sie zu keiner Rechnung und wird ignoriert.

Wer abends mit dem Kassenbericht zählt, gibt Bankeinzahlung und Entnahme des Tages einfach dort an; sie werden nach der Tageslosung gebucht.

Warum die Reihenfolge zählt

Im Kassenbuch darf der Bestand nie unter null fallen. Wer dort 200 € Einzahlung auf die Bank bucht, bevor die Einnahmen des Tages gebucht sind, bekommt eine Meldung – erst müssen die Einnahmen hinein. Aus dem Kassen-Terminal bucht der Kassenabschluss deshalb zuerst, was den Bestand erhöht. Die Konten im DATEV-Export (Geldtransit, Privat) sind ein Vorschlag; abstimmen mit dem Steuerberater.