Belegempfang per E-Mail
Viele Lieferanten schicken Rechnungen nur noch per E-Mail. Statt jedes PDF herunterzuladen und wieder hochzuladen, bekommt der Betrieb eine eigene Empfangsadresse. Was dort ankommt – weitergeleitet oder direkt vom Lieferanten –, landet mit jedem Beleg-Anhang im Belegeingang. Erkennung und Buchungsvorschlag laufen wie bei einem Upload. In der Regel dauert es ein bis zwei Minuten.
Paket: Der Belegempfang per E-Mail gehört zum Paket Buchhaltung (und Komplett). Ohne ihn nimmt die Adresse nichts mehr an – auch nicht nach einem Wechsel nach „Start“ an die bisherige Adresse; solche Mails stehen im Protokoll als „Nicht im Paket“. Die Adresse sehen alle, die Belege einreichen dürfen (expense:write), also auch Mitarbeiter. Eine neue Adresse erzeugen und den Absenderfilter ändern dürfen Inhaber und Büro (settings:update).
Einrichten
Einstellungen → Belegempfang per E-Mail → Adresse anlegen. Die Adresse sieht etwa so aus: belege+k7m2qx4pab3c@… – mit einem zufälligen Kürzel aus zwölf Zeichen. Adresse kopieren und:
- im eigenen Postfach eine Weiterleitung für Rechnungsmails einrichten, oder
- sie Lieferanten als Rechnungsadresse geben.
Erscheint stattdessen der Hinweis, dass der Belegempfang auf diesem Server noch nicht eingerichtet ist, fehlt dem Server ein Postfach. Das richtet der Betreiber ein; auf einem eigenen Server steht das in der Anleitung zum Betrieb (siehe Eigener Server).
Was angenommen wird
- Jeder Anhang ein Beleg: PDF, E-Rechnung als XML, Fotos als JPG oder PNG – dieselben Prüfungen wie beim Hochladen, höchstens 15 MB je Datei.
- ZIP-Archive werden ausgepackt: Jede Belegdatei darin wird ein eigener Beleg – höchstens 20 je Archiv, jede Datei entpackt höchstens 15 MB, alle zusammen höchstens 40 MB. Ordner im Archiv zählen nicht, ein ZIP im ZIP wird nicht ausgepackt; beschädigte oder verschlüsselte Archive stehen mit Grund im Protokoll.
- Übergangen werden Signaturen, Kalendereinträge, Visitenkarten und kleine eingebettete Bilder – das sind fast immer Logos aus der Signatur.
- Höchstens 20 Anhänge je Mail; Mails über 40 MB werden nicht ganz geladen und stehen im Protokoll als „Zu groß“.
- Höchstens 500 Belege per E-Mail je Tag und Betrieb.
- Doppelte Belege erkennt der Belegeingang wieder.
Office-Dateien werden nicht angenommen. Fotos mehrerer Seiten in einer Mail werden einzelne Belege – für mehrseitige Belege ist Beleg scannen da. Schickt ein Lieferant dieselbe Rechnung als PDF und als XML, entstehen zwei Einträge; der Belegeingang erkennt sie als dieselbe Rechnung und schlägt vor, das PDF als Doppel der E-Rechnung zu verwerfen.
Eingegangene Mails
Auf derselben Seite stehen die letzten 50 Mails mit Absender, Betreff und Ergebnis – 90 Tage lang:
| Ergebnis | bedeutet |
|---|---|
| Angenommen | mindestens ein Beleg ist im Belegeingang |
| Schon vorhanden | alle Anhänge waren schon da |
| Kein Beleg | kein passender Anhang |
| Absender nicht erlaubt | vom Absenderfilter abgewiesen |
| Zu groß | Mail oder Datei zu groß |
| Tagesgrenze erreicht | mehr als 500 an diesem Tag |
| Nicht im Paket | Belegempfang nicht (mehr) im Paket, nichts angenommen |
Aktualisieren lädt die Liste neu. WorkOffice antwortet nie per E-Mail: Absender lassen sich fälschen, und eine Antwort an einen gefälschten Absender wäre Spam. Was passiert ist, steht nur hier.
Schutz
Der eigentliche Schutz ist die geheime Adresse: Wer das Kürzel nicht kennt, kann nichts einwerfen.
Absenderfilter (Erlaubte Absender): eine Zeile je Adresse (rechnung@lieferant.de) oder Domain (@lieferant.de, gilt auch für Unterdomains). Leer heißt: jeder, der die Adresse kennt.
Absender lassen sich fälschen – der eigentliche Schutz ist die geheime Adresse.
Werfen Fremde Belege ein, hilft Neue Adresse erzeugen:
Neue Adresse erzeugen? Die bisherige gilt sofort nicht mehr – Weiterleitungen und Lieferanten, die sie kennen, müssen auf die neue umgestellt werden.