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WorkOffice ProHandbuch
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Etiketten drucken

WorkOffice druckt zwei Arten von Etiketten:

  • Preisetiketten für Artikel: Bezeichnung, Preis, Einheit, Artikelnummer und ein Code zum Scannen.
  • Lagerort-Etiketten: Name des Lagerorts und sein Kürzel als Strichcode oder QR-Code – fürs Regal, die Kiste oder den Werkstattwagen.

Paket und Recht: Preisetiketten für Artikel kann jeder drucken, der Artikel sehen darf (article:read). Etiketten für eine Lieferung und für Lagerorte brauchen stock:read – die Lagerseiten gehören zum Paket Komplett.

Wo es losgeht

vonso
Verkauf → Artikel & LeistungenArtikel in der Liste anhaken (das Kästchen oben hakt alle an), dann Etiketten drucken (3)
Lager → Wareneingangeinen Wareneingang öffnen, Etiketten für diese Lieferung – je Artikel so viele, wie Stück geliefert wurden
Lager → LagerorteEtiketten drucken – für alle Lagerorte in Gebrauch

Auf der Seite Etiketten drucken steht jedes Etikett mit Vorschau und Anzahl. Die Anzahl lässt sich ändern; 0 lässt ein Etikett weg. Aus dem Wareneingang gilt: ganze Stück geben je ein Etikett, Meter, Kilogramm oder Bruchteile eines je Artikel – 12,5 m Kabel bekommen ein Etikett, kein halbes.

Was auf dem Preisetikett steht

  • Bezeichnung des Artikels, bei Platz in zwei Zeilen.
  • Preis, wahlweise brutto (mit Umsatzsteuer, für Endkunden) oder netto (für Geschäftskunden), mit dem Zusatz inkl. 19 % USt bzw. zzgl. 19 % USt und der Einheit, etwa je Stk oder je m. Der Bruttopreis wird genauso gerechnet wie im Kassen-Terminal – am Regal und an der Kasse steht derselbe Preis. Kleinunternehmer drucken den Preis ohne Zusatz.
  • Artikelnummer (Art.-Nr.), wenn sie nicht ohnehin im Code steht.
  • Code: die EAN-13 (oder EAN-8), wenn im Artikel eine gültige EAN steht – die Prüfziffer wird geprüft. Sonst die Artikelnummer als Code 128. Hat die Nummer Zeichen, die Code 128 nicht kann (etwa Umlaute), wird es ein QR-Code. Ohne EAN und Artikelnummer bleibt das Etikett ohne Code.

Einen Grundpreis (Preis je Kilogramm oder Liter) druckt das Etikett nicht: Der Artikelstamm kennt keine Füllmenge, aus der er sich rechnen ließe.

Die Codes erzeugt WorkOffice selbst – ohne fremden Dienst – und druckt sie als Vektorgrafik: Striche bleiben auch auf einem Thermodrucker scharf. Etiketten werden immer auf Deutsch gedruckt.

Formate

Formatüblich für
57 × 32 mm, 100 × 50 mmZebra und andere Thermo-Etikettendrucker
54 × 25 mm, 89 × 36 mmDYMO LabelWriter
62 mm endlos, Länge wählbarBrother QL
29 × 90 mmBrother QL
A4, 70 × 37 mm, 24 je Bogenz. B. Zweckform 3474
A4, 70 × 36 mm, 24 je Bogenz. B. Zweckform 3475
A4, 38,1 × 21,2 mm, 65 je Bogenz. B. L7651

Jedes Material in derselben Größe passt genauso. Format, Preisart und die Wahl für Lagerorte merkt sich der Browser.

Angebrochene A4-Bögen: Unter Beginnen bei Etikett den ersten freien Platz antippen – 1 ist oben links, gezählt wird zeilenweise. Die Plätze davor bleiben leer; was nicht mehr auf den Bogen passt, kommt auf den nächsten.

Drucken über den Browser

Drucken öffnet den Druckdialog mit genau der Seitengröße des Etiketts (bzw. A4). Im Druckdialog:

  • den Etikettendrucker wählen und das passende Papierformat (etwa 57 × 32 mm) – Etikettendrucker brauchen ihren Treiber,
  • Ränder: Keine und Skalierung 100 %, sonst verschiebt sich der Druck.

Das geht in jedem Browser und mit jedem Etikettendrucker, der im System eingerichtet ist – auch am Mac und unter Linux.

Zebra-Drucker (ZPL)

Zebra-Drucker verstehen ZPL, ihre eigene Druckersprache – ohne Treiber und ohne Druckdialog. Für Etiketten auf der Rolle gibt es deshalb:

  • ZPL-Datei herunterladen – die Datei schickt man mit dem Werkzeug von Zebra oder über die Druckerfreigabe an den Drucker,
  • An Zebra-Drucker senden – in Chrome und Edge direkt über USB oder seriell; beim ersten Mal fragt der Browser nach dem Drucker.

Die Auflösung (203 oder 300 dpi) steht auf dem Typenschild des Druckers; mit der falschen wird das Etikett zu groß oder zu klein. Umlaute und „€“ kommen als UTF-8 an. Für A4-Bögen gibt es kein ZPL.

Geht das Senden nicht, sagt die Seite warum:

Senden ging nicht (der Drucker ist von einem anderen Programm, Tab oder Treiber belegt). Bitte die ZPL-Datei herunterladen.

Unter Windows belegt der Zebra-Treiber den USB-Anschluss oft selbst – dann die Datei nehmen oder über den Druckdialog drucken.

Bondrucker an der Kasse: Bondrucker.