IDS Connect: im Shop des Großhändlers einkaufen
IDS Connect verbindet WorkOffice mit dem Onlineshop eines Großhändlers. Eingekauft wird im Shop, wie gewohnt – danach schickt der Shop den Warenkorb zurück, und WorkOffice macht daraus eine Bestellung, ein Angebot oder Positionen im gerade offenen Beleg. Niemand tippt Artikelnummern und Preise ab.
Paket und Rechte: Teil von Großhandel im Paket Komplett. Shops einrichten, öffnen und Warenkörbe übernehmen mit article:write; eine Bestellung daraus braucht zusätzlich stock:write, „gleich als bestellt führen“ stock:manage.
Was der Betrieb braucht
Einen Shop-Zugang beim Großhändler, der IDS Connect anbietet:
Die IDS-Adresse und welche Zugangsdaten nötig sind, nennt Ihnen Ihr Großhändler – oder die Verzeichnisse SHK Connect und Open Connect.
Gesprochen werden die IDS-Versionen 2.0, 2.3, 2.5 und 2.5.1.
Shop einrichten
Lager → Großhandel → Shops (IDS Connect) → Shop einrichten, je Lieferant ein Zugang:
| Feld | Hinweis |
|---|---|
| IDS-Adresse | beginnt mit https:// – nicht die Startseite des Shops, sondern die Adresse für IDS Connect |
| IDS-Version | wie vom Großhändler angegeben, Vorgabe 2.5 |
| Kundennummer, Benutzername, Passwort | was der Shop verlangt |
Das Passwort wird verschlüsselt gespeichert und nur an den Shop geschickt – angezeigt wird es nirgends.
https:// ist Pflicht, weil das Formular zum Shop das Passwort enthält.
Einkaufen
| Knopf | wo | was passiert |
|---|---|---|
| Im Shop einkaufen | Seite Großhandel | im Shop einkaufen, der Warenkorb kommt zurück |
| Im Shop suchen | Seite Großhandel, erst ab Shop-Version 2.5 | Suche im Shop, die Auswahl kommt wie ein Warenkorb zurück |
| Im Shop ansehen | Treffer der Katalogsuche | Artikelseite im Shop, ohne Rückweg |
| An den Shop senden | Bestellentwurf | die Positionen gehen in den Shop, dort prüfen und bestellen |
| Aus Großhändler-Shop | beim Schreiben eines Belegs | der Warenkorb landet als Positionen im Beleg |
Der Shop öffnet sich in einem eigenen Fenster – viele Shops lassen sich nicht einbetten. Blockiert der Browser es:
Der Browser hat das Shop-Fenster blockiert. Bitte Pop-ups für WorkOffice erlauben und noch einmal klicken.
Der Shop hat vier Stunden Zeit, den Warenkorb zu schicken. Danach gilt die Rückruf-Adresse nicht mehr, und der Shop wird aus WorkOffice neu geöffnet.
Die Vorschau
Angekommene Warenkörbe stehen unter Warenkörbe – 30 Tage lang, bis sie übernommen oder verworfen sind. Je Position: Artikelnummer, Texte, Menge, Einheit, EK je Einheit (Positionswert des Shops geteilt durch die Menge), der Listenpreis und ein VK-Vorschlag – der Verkaufspreis aus dem Artikelstamm, sonst nach dem Aufschlag des Katalogs.
Auffälliges ist markiert: Menge fehlte – 1 angenommen, eine unbekannte Einheit, Preis prüfen: EK unter einem Fünftel der Liste, Hinweise und Fehler des Shops.
Übernehmen
- In ein neues Angebot bzw. in den Beleg: Material mit Menge, Einheit, VK und Steuersatz. Was im Katalog steht, kommt in den Artikelstamm; was weder dort noch im Katalog steht, wird eine freie Position – ein Einzelstück für eine Baustelle soll den Artikelstamm nicht füllen.
- Als Bestellung übernehmen: Nur Lagerartikel kommen hinein; neue Artikel werden als Lagerartikel angelegt, vorhandene ohne Bestandsführung bleiben draußen. Kam der Warenkorb aus einem Bestellentwurf, bekommt dieser die Positionen und Preise des Shops.
- Hat der Shop schon bestellt, bietet die Vorschau „Im Shop bereits bestellt – gleich als bestellt führen“: Die Bestellung bekommt sofort ihre Nummer, geliefert wird über den Wareneingang.
Ein doppelter Klick legt keine zweite Bestellung an.
Gut zu wissen: WorkOffice selbst ruft den Shop nie auf – das Formular schickt der Browser. Die Rückruf-Adresse muss deshalb vom Browser aus erreichbar sein; auf einem eigenen Server richtet das der Betreiber ein (siehe Eigener Server).